Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
Das Betriebliche Eingliederungsmanagement ist in erster Linie ein Gesprächsangebot für Mitarbeitende.
Wenn man innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten mindestens 42 Krankheitstage hatte, erhält man dieses Angebot schriftlich - unabhängig davon, ob diese am Stück oder einzeln waren. Die Annahme des Angebots ist freiwillig. Gerne können Sie vertraute Personen bei dem Gespräch begleiten, zum Beispiel die Schwerbehindertenbeauftragte, eine Vertretung des Personalrats oder Ihre Führungskraft.
Sie entscheiden selbst, was Sie der BEM-Beauftragten über Ihre Erkrankung preisgeben möchten. Alle Inhalte werden absolut vertraulich behandelt und landen nicht in Ihrer Personalakte.
Ziel des Gesprächs ist es, die Arbeitsbedingungen bestmöglich auf die individuelle gesundheitliche Situation anzupassen. Je nach Bedarf werden Hilfsmittel zur Verfügung gestellt oder Rahmenbedingungen so verändert, dass einer eventuell vorliegenden Erkrankung Rechnung getragen wird.
Ebenso liegt ein Schwerpunkt darauf, gesundheitsbewusstes Verhalten zu fördern, etwa einen guten Umgang mit (Alltags-)Stress zu erlernen. Themen können auch Pausenmanagement, gesunde Ernährung oder Entspannungstechniken sein.
Auch wenn Sie weniger als 42 Tage im Jahr krank sind, bei sich aber Bedarfe erkennen, können Sie sich jederzeit selbst bei der BEM-Beauftragten melden.
In der Vergangenheit haben mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden das BEM-Angebot angenommen und konnten von der Beratung profitieren. Es gibt nichts zu verlieren!